OwnerWolf Sator
Owner's Other EVs2001 Sator Elf-Cab 1
2002 Sator Elf-Cab 2
2012 EcoClimber ELF-10/15-4
2013 Elf Kabrio TM-12 2013 neu
2013 Sator Elf Pickup
LocationVienna, Wien Austria map
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Vehicle2012 Sator UTV-EL5/10-2
Leichtes Elektro Nutzfahrzeug mit Stahlrahmen und optionaler Stahl Kabine mit Ganzglastüren
Motor Unite Motors Brushless DC
DrivetrainPermanentmagnet-Synchronmotor, im Heck, Halbachsen zu den unabhängig an Querlenkern aufgehängten Hinterrädern
Batteries9, 8.00 Volt, Lead-Acid, Gel
Traktionsbatterie
System Voltage72 Volts
Top Speed55 km/h
Acceleration8 sek. 50 km/h
RangeReichweite 150 km bei einer wirtschaftlichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h, unter günstigen Umständen (neue Batterie, Temperatur 20 Grad C)
Watt Hours/MileStromverbrauch 12 kWh auf 100 km bei wirtschaftlicher Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h
Seating Capacity2 Erwachsene oder 1 Erwachsener + 2 Kinder
oder 2+2 Erwachsene (2 Sitze aus Ladefläche ausklappbar)
Curb Weight0
Eigengewicht des Fahrzeugs ohne Kabine (=Quad)und ohne Batterien 520 kg
mit Mauserkabine 700 kg
Wartungsfreie Bleibatterie 96V-120Ah 320 kg
Lithiumbatterie (LiFePo4) 96V-100Ah 80 kg
Tires195/70 x R15
Conversion Time24 Monate Entwicklungszeit für die neue Nutzfahrzeugkonfiguration auf Basis der ursprünglichen ELF-Entwicklung von 2001 bis 2007
Conversion Cost300.000 € für die Einrichtung der Serienproduktion
Additional FeaturesDie 1.Version des kleinen Nutzfahrzeugs mit 48V-4kW Gleichstrommotor und starrer Hinterachse ist seit März 2008 in Erprobung, hat erstmals an der Wörthersee Sternfahrt 2008 teilgenommen und wurde seither bei vielen Ausstellungen und Events vorgestellt. Dieses Fahrzeug dient zur Erprobung des Fahrwerks und der Mauserkabine, geht aber in dieser Motorisierung nicht in Produktion. Die Trommelbremsen wurden inzwischen durch Scheibenbremsen ersetzt und statt der hinteren Starrachse hat das Fahrzeug jetzt Einzelradaufhängung vorn und hinten mit Trapezlenkern und Teleskopstoßdämpfer
Ich habe seit 2001 meine ElektroLeichtfahrzeuge unter dem Projektnamen ELF entwickelt und Fahrzeuge auf Basis von AIXAM und MICROCAR gebaut. Das Grundkonzept, mit Motor, Steuerung, Batterien und Ladegerät ist ausgereift und es haben sich überwältigend viele Interessenten für so ein Fahrzeug gefunden. Die Einzelfertigung ist aber so teuer, daß ich mich entschlossen habe eine Kooperation mit einem chinesischen Hersteller einzugehen, der schon 2002 einen ELF Prototyp von mir gekauft hat. Eine wetterfeste, gut Schallisolierte und Überrollsichere Kabine für das Fahrzeug wird von der Firma Mauser in Österreich gebaut und ist seit Frühjahr 2008 verfügbar. Die qualitativ hochwertige und ueberrollsichere Mauserkabine wird 4.800 € kosten. Inzwischen habe ich auch eine eigene billigere Kabine konzipiert, die statt Hartglas PolyCarbonat Scheiben verwendet und nur etwa 1.800 € kostet.

Ein Hauptziel bei dieser Entwicklung war die Schaffung eines relativ billigen Elektrofahrzeugs mit hohem Nutzwert für den Einsatz als kommunales, sowie Land- und Forstwirtschaftliches Nutzfahrzeug, das auf Grund des niedrigen Anschaffungspreises weite Verbreitung finden kann und somit als Wegbereiter für die breitere Durchsetzung der Elektromobilität dienen kann. Ein Haupthindernis für die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in der breiteren Öffentlicjhkeit ist nämlich, daß noch sehr wenige Leute jemals ein solches Fahrzeug gesehen, geschweige denn, gefahren haben.

Ein Nachteil der AIXAM-Cabrios, die ich für meine Prototypen verwendet habe, war die flache Sitzposition und der kurze Fußraum, die diese Fahrzeuge für alle Leute über 1,70 eher unbequem gemacht hat. Außerdem war nur ein sehr beschränkter Gepäckraum und keine Ladefläche verfügbar.

Seit 2006 habe ich an mein eigenes ELF-Cab eine Pickupfläche angebaut (> WebPage Das hat sich so bewährt, daß ich beschlossen habe die nächste Weiterentwicklung des ELF Konzepts als kleines Nutzfahrzeug mit einer richtigen Ladefläche auszuführen. Diese Ladefläche wird als Kipper ausgeführt. Alternativ wird es eine Ausführung mit 2 ausklappbaren Notsitzen geben, so daß aus dem Fahrzeug ein echter 2+2 Sitzer wird.

Die höhere und aufrechte Sitzposition in diesem neuen Fahrzeug ist jetzt für große Leute viel bequemer. Außerdem ergibt sich ein interessanter psychologischer Effekt: der Fahrer dieses Elektrofahrzeugs befindet sich auf höherer Augenhöhe gegenüber den Fahrern großer Limousinen und wird daher besser gesehen und mehr respektiert als die Fahrer typischer Kleinfahrzeuge, die eher als Hindernis im Verkehrsfluss denn als gleichwertige Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden. Außerdem sieht das Fahrzeug von hinten wie ein Traktor aus, von dem man ja weiß, daß er nicht sehr schnell unterwegs sein kann, die übliche Agression gegen langsame Fahrer auf der Landstraße tritt daher nicht so ausgeprägt auf. Im Stadtverkehr kann das Fahrzeug im Verkehrsfluß und beim Ampelstart voll mithalten und überrascht mit seiner Agilität.

code by jerry